| in den totgesagten park und schau: Der schimmer ferner lächelnder gestade - Der reinen wolken unverhofftes blau Erhellt die weiher und die bunten pfade. Dort nimm das tiefe gelb - das weiche grau Von birken und von buchs - der wind ist lau - Die späten rosen welkten noch nicht ganz - Erlese küsse sie und flicht den kranz - Vergiss auch diese letzten astern nicht- Den purpur um die ranken wilder reben - Und auch was übrig blieb von grünem leben Verwinde leicht im herbstlichen gesicht.
Stefan George
|
Posts mit dem Label Lyrik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Lyrik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Samstag, 25. Oktober 2014
Komm
Samstag, 19. April 2014
Gut betucht
und damit hoffentlich auch gut besucht
ist der Rad/Wanderweg * Bewohnte Landschaft *
der rund um den Torgelower See führt.
Ob im Morgennebel
oder bei strahlendem Sonnenschein
40 Frühlingsgedichte begleiten die Spaziergänger
auf ca.12 km durch Park,
Wald und kleine Ortschaften.
Sie laden zum Verweilen und Rezitieren ein
und wünschen allen eine frohe Osterzeit !
Labels:
April,
bewohnte Landschaft,
Lyrik,
Natur,
Ostern,
Torgelower See
Mittwoch, 9. April 2014
April
Mein Monat
Ich lobe mir April,
In dem das Alte fällt,
Das Neue Kraft erhält;
Wohl liebt er Friede selten, –
Doch soll wohl Friede gelten?
Nein: daß man etwas will.
Ich lobe mir April,
Weil er, der Stürmer, Feger,
Der Eis- und Herzbeweger,
Weil er, der Kräftereger,
Des Sommers Kommen will!
Und so bewegt er auch hier vieles im Umfeld,
die Straßen und Wege wurden bei der großen Frühjahrsputzaktion gesäubert.
Diesmal mit erfreulich vielen Helfern, trockenem Wetter und weniger Unrat.
Der Garten wurde bepflanzt, der Rasen gesät, nun sind die Holzstühle und Tische an der Reihe, bekommen ihren Feinschliff und Anstrich für die baldige Terrasseneröffnung.
Also vormerken: Am 19. April geht´s los mit einem Osterfeuer direkt neben der Peene !
Montag, 31. März 2014
So manche Erkenntnis
bleibt zuerst noch verborgen
Dann hilft es, den Standort zu ändern
oder eine andere Perspektive zu wählen
und alles in einem anderen Licht zu betrachten,
um die Balance nicht zu verlieren
Ich wünsche euch eine Woche im Gleichgewicht
Samstag, 1. Februar 2014
Mittwoch, 4. Dezember 2013
Gewidmet
wurde ihr dieses Gedicht
als sie viel zu früh gehen musste.
Heute jährt sich wieder der Tag als sie zu uns kam
und unser Leben so unendlich bereicherte
und damit unvergessen bleibt.
Für Annika:
jetzt
darfst du gehen
aufs
weite meer hinaus
es
hat sich beruhigt
nur
leise nippen die wellen
noch
an den ufern
gewesener
zeit
es
hat sich beruhigt
tief
in seinem inneren
atmet
ein neues herz
in
die weite des himmels
jetzt
darfst du gehen
die
meere warten auf dich
der
leise wind treibt die sehnsucht
über
die leiter des lichts
zum
himmel atmen die meere
sie
bleiben denen
die
dich lieben
über
die gewesene zeit
hinaus
Labels:
Annika,
Dezember,
Geburtstag,
Lyrik,
Privates
Sonntag, 29. September 2013
Donnerstag, 13. Juni 2013
Junimorgen
Wie liegt die Welt so frisch und tauig
vor mir im Morgensonnenschein.
vor mir im Morgensonnenschein.
Entzückt vom hohen Hügel schau ich
ins grüne Tal hinein.
ins grüne Tal hinein.
Mit allen Kreaturen bin ich
in schönster Seelenharmonie.
in schönster Seelenharmonie.
Wir sind verwandt, ich fühl es innig,
und eben darum lieb ich sie.
und eben darum lieb ich sie.
Und wird auch mal der Himmel grauer;
wer voll Vertraun die Welt besieht,
wer voll Vertraun die Welt besieht,
den freut es, wenn ein Regenschauer
mit Sturm und Blitz vorüberzieht.
mit Sturm und Blitz vorüberzieht.
(Wilhelm Busch)
Habt ein schönes Wochenende!
Donnerstag, 10. November 2011
Novembertag
An
dunkeltrübem Novembertag mag
der
Nebel die Farben entbunten
formt
aus schwarzen Konturen sein Bild
in
melancholiemoll, vom Graucape umhüllt
das
Herz klumpt in zähtropfenden Stunden
Samstag, 1. Oktober 2011
Herbst
Zu Golde ward die Welt;
zu lange traf
der Sonne süßer Strahl
das Blatt, den Zweig.
Nun neig
dich, Welt hinab
in Winterschlaf.
Bald sinkt's von droben dir
in flockigen Geweben
verschleiernd zu -
und bringt dir Ruh.
o Welt,
o dir, zu Gold geliebtes Leben,
Ruh.
aus der Sammlung : Anhang
Donnerstag, 29. September 2011
Die stillen Momente
wenn ein goldener Septembermorgen sich aus dem Spiegelsee erhebt,
dich darum bittet, deinen Platz in diesem Tag einzunehmen
dir anbietet in das Boot einzusteigen, das durch die Stunden gleiten wird
und verheißungsvoll dir sein Licht entgegenschickt, das dich tragen wird,
dann erwärmt es dein Leben im heute.
dich darum bittet, deinen Platz in diesem Tag einzunehmen
dir anbietet in das Boot einzusteigen, das durch die Stunden gleiten wird
und verheißungsvoll dir sein Licht entgegenschickt, das dich tragen wird,
dann erwärmt es dein Leben im heute.
Labels:
Groß Plasten,
Lyrik,
Natur,
September,
Spaziergang
Dienstag, 30. August 2011
Dienstag, 10. Mai 2011
Zugesandt
von einer liebenswerten Besucherin der Mühle wurde mir folgendes Gedicht:
Wie wir in den Mai hinfahren,
RAPS
Das sind die Dinge, die bleiben:
Gelb blüht der Raps im Mai.
Auf Riesenformaten treiben
Vincents Farben vorbei
scheint es uns gewiss:
Alles wächst mit den Jahren
( und auch uns hat die Zeit nicht im Biss )
So sind wir momentan mailich mittig eingebettet in eine rapsblühende Landschaft, zu allen Seiten wogen die Gelbfelder und drängen das Grün ein wenig zur Seite.
Labels:
Lyrik,
Mai,
Poesie,
Schloen,
Wassermuehle Schloen
Abonnieren
Posts (Atom)