der November hatte uns hier lange mit seinen milden Gutwetterphasen verwöhnt und so ertragen wir auch mal nieselfrostige Kalttage.
Der Spaziergang mit den Hunden wird dann schonmal ein tapferes Matschstapfunternehmen und es braucht die Erkenntnis, dass dies der Gesundheit diene als Motivationsschub.
Ende Oktober hatte ich bei einer frühen Friererunde mit den beiden Vierpfotlern meinen Haustürschlüssel verloren, irgendwo hier auf Wiese, Acker oder Feldrain.
Nach dieser Bibbererfahrung beschloss ich nur noch gut gefüttert an den Füssen umher zu wandern und den Schlüsselbund nie mehr zusammen mit der Leine in die Jackentasche zu stecken.
Beides wurde beherzigt und siehe da, der Tröpfelregen hat auch etwas Gutes, denn er bringt Dinge zum Glitzern. Nach vielen vergeblichen Suchrunden in den letzten Wochen, blitzte nun im Nassgras mein Silberschlüssel auf, als ich schon nicht mehr damit rechnete.
Ich jubelte lauthals in den Dämmermorgen hinein und hatte irgendwie das Gefühl, als ob Tajo dazu grinste, das kann er nämlich!