| in den totgesagten park und schau: Der schimmer ferner lächelnder gestade - Der reinen wolken unverhofftes blau Erhellt die weiher und die bunten pfade. Dort nimm das tiefe gelb - das weiche grau Von birken und von buchs - der wind ist lau - Die späten rosen welkten noch nicht ganz - Erlese küsse sie und flicht den kranz - Vergiss auch diese letzten astern nicht- Den purpur um die ranken wilder reben - Und auch was übrig blieb von grünem leben Verwinde leicht im herbstlichen gesicht.
Stefan George
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Samstag, 25. Oktober 2014
Komm
Mittwoch, 19. März 2014
Der letzte Baum
So wie die Sonne untergeht,
Gibt's einen letzten Baum,
Der, wie in Morgenflammen, steht
Am fernsten Himmelssaum.
Es ist ein Baum und weiter nichts
Doch denkt man in der Nacht
Des letzten wunderbaren Lichts,
So wird auch sein gedacht.
Auf gleiche Weise denk ich dein,
Nun mich die Jugend läßt,
Du hältst mir ihren letzten Schein
Für alle Zeiten fest.
Christian Friedrich Hebbel (1813-1863)
Sonntag, 29. September 2013
Sonntag, 31. März 2013
Wenn auch
der Osterspaziergang frei nach Goethe heute so
Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
nicht stattfinden kann,
da ist noch so eine Zeile:
Aber die Sonne duldet kein Weißes:
und darauf hoffen wir nun weiterhin.
Wenn auch
so einige Gäste den Urlaub stornierten oder nach später verschoben,
so hoffen wir doch auf einen baldigen Saisonbeginn,
Doch an Blumen fehlt's im Revier,
was sich hoffentlich bald ändern wird.
Wenn auch
mein Ausrutscher auf der Eisplatte
die Rippen schmerzhaft quetschte,
den Spaziergang lassen wir uns nicht nehmen, denn:
Jeder sonnt sich heute so gern
Und mit Schnee und Sonne macht das Laufen in der Natur
auch weiterhin Spaß, denn:
Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein!
In diesem Sinne euch allen
Donnerstag, 14. Februar 2013
Dienstag, 10. Mai 2011
Zugesandt
von einer liebenswerten Besucherin der Mühle wurde mir folgendes Gedicht:
Wie wir in den Mai hinfahren,
RAPS
Das sind die Dinge, die bleiben:
Gelb blüht der Raps im Mai.
Auf Riesenformaten treiben
Vincents Farben vorbei
scheint es uns gewiss:
Alles wächst mit den Jahren
( und auch uns hat die Zeit nicht im Biss )
So sind wir momentan mailich mittig eingebettet in eine rapsblühende Landschaft, zu allen Seiten wogen die Gelbfelder und drängen das Grün ein wenig zur Seite.
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Wassermuehle Schloen
Montag, 8. November 2010
Montagslimerick
Am kleinen See stehen drei alte Weiden
die konnten sich im Sommer nicht entscheiden
Wer ist die schönste im Land?
Wer hat das dichteste Gewand?
Jetzt kam der Herbst, sie zu entkleiden.
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Wassermuehle Schloen
Samstag, 23. Oktober 2010
FÜR GERT
Herbst
Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.
Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.
Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.
Und doch ist einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.
R.M.Rilke
Samstag, 9. Oktober 2010
Der Herbst am See
taucht ein in endliches Wachsen
begrenzt seine Fülle mit Stille
träumt sich in erinnerungsreiche Tiefen
und endet an der Schwelle der Schwermut
bereit zu neuen Ufern zu gleiten
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Poesie,
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Torgelower See,
Wassermuehle Schloen
Freitag, 20. August 2010
Die alten Weiber
kommen wieder und ziehen ihre Fäden durch das Land
entwirren das graue Knäuel mit sonnigem Gespinst
perlen ihre dünne Spur durch die frischertaute Natur
und beweben das erwachende Leben in glänzendem Morgenlicht
entwirren das graue Knäuel mit sonnigem Gespinst
perlen ihre dünne Spur durch die frischertaute Natur
und beweben das erwachende Leben in glänzendem Morgenlicht
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