kam er auch zu uns, der Herr Frühling.
Es macht Freude, das Knospen derselben zu verfolgen und jeden Tag einen Tick mehr Grün in der Landschaft wahr zu nehmen. Bewusst gehe ich die Wege am noch kahlen Wald entlang und nutze den Durchblick zum See, den ich grünblättrig später nicht mehr haben werde.
Auch Hochsitze, die noch intakt den Weg säumen, zeugen von viel Wild in unserer nahen Umgebung.
Meist kommen wir den Rehen nicht zu nahe und Fotos, selbst rangezoomte mit der kleinen Kamera sind selten, meist warten wir bis sie sich ihre Rückzugsgebiete gesucht haben und wandern dann weiter.
Doch passiert es wie heute, dass urplötzlich aus dem Gebüsch ein Reh herausspringt, dann gibt es kein Halten mehr.
Keines für Smart, der ein wenig hinterherhechelt und dann zurücktrottet, aber auch keines für das Tajoungestüm, das in solchem Falle angeleint ist, denn eine wilde Verfolgungsjagd über lange Strecken und Zeiten wollen wir vermeiden.
Was sich heute leider nicht vermeiden ließ war ein Stolpersturz meinerseits, da ich völlig überrascht von der Zugkraft meines Jungspundhundes den Acker aus der Tiefenperspektive zu sehen und vor allem zu spüren bekam.
Denn irgendetwas bohrte sich dabei in meine Rippen und so wurde ich zum Tier, zumindest was den Schrei betraf, der alle Frühlingsvögellaute übertönte.
Das geschickte Fallen lernte ich einst im Sport, aber über die Jahrzehnte unpraktiziert, rächte sich der Mangel an Übung und die geprellten Rippen beschweren sich bei jedem Atemzug darüber.
Die nächste Zeit werde ich wohl in meinen Aktivitäten als Frühjahrsputzerin gehemmt sein und die Wege am Wald meiden, aber wie zu sehen, dem Schreibgetippsel tuts keinen Schaden.
Nun noch ein kleiner Hinweis:
Da ich diesen Blog hauptsächlich für Freunde und Gäste der Mühle schreibe, habe ich allen Projekten fotografischer, thematischer und werbetechnischer Art entsagt. Somit beteilige ich mich auch nicht an Spendenaktionen in öffentlicher Form und bitte daher um Nachsicht, wenn ich Aufforderungen nicht nachkomme, das ist eine Entscheidung genereller Art und hat keinerlei persönliche Einflüsse.
Ich danke fürs Verständnis und nehme euer Engagement bewundernd zur Kenntnis.